World Solar Challenge – Sonnenwagen Aachen e.V.

  Team Sonnenwagen Urheberrecht: Christian Offermanns  

Die World Solar Challenge gilt als das härteste Solar-Autorennen der Welt und führt 3.022 km durch das australische Outback. Seit 1987 messen sich in diesem Rennen Teams aus der ganzen Welt, welche zum Großteil einen universitären Hintergrund haben. Das Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung und Präsentation der Forschung und Entwicklung studentischer Teams im Bereich von Solarfahrzeugen und damit die öffentlichkeitswirksame Darstellung nachhaltiger Mobilität.

Organisiert wird der Wettbewerb alle zwei Jahre von der australischen Tourismusbehörde und dem australischen Verkehrsministerium. Zudem unterstützt Bridgestone als langjähriger Partner den Wettbewerb. Die internationalen Teams haben zudem eigene Sponsoren und können so teilweise siebenstellige Budgets realisieren.

Unser Verein Sonnenwagen Aachen e.V. wurde Ende 2015 von einer Gruppe Studierender der RWTH Aachen gegründet und ist als studentische Eigeninitiative der RWTH Aachen registriert.

Das Ziel unseres Vereins ist es, mit der Entwicklung eines Solarfahrzeuges das Potential der Elektromobilität auf die Spitze zu treiben. Mit der Teilnahme an der World Solar Challenge zeigen wir einer breiten Öffentlichkeit das Potential innovativer nachhaltiger Technologien. Als deutsches Team in der Challenger-Klasse wollen wir natürlich auch Deutschland und besonders die RWTH Aachen im internationalen Vergleich mit anderen Spitzenuniversitäten wie Stanford, dem MIT und der TU Delft wirkungsvoll präsentieren.

Der Verein Sonnenwagen Aachen soll als feste Institution im universitären Umfeld etabliert werden. Dazu werden bereits aktiv neue Mitglieder rekrutiert, ein neuer Projekt- und Finanzplan erstellt sowie erste Sponsorenverhandlungen geführt. So kann den Studierenden auch in den kommenden Jahren und Rennen eine hervorragende Möglichkeit geboten werden, theoretisches Wissen in einem praktischen Projekt anzuwenden. Zudem werden dabei wichtige Erfahrungen für das spätere Berufsleben, wie Teamarbeit, Organisation und Marketing, von den Studierenden erworben. Außerdem soll es möglich sein, dass technische Innovationen zusammen mit unseren Partnerinstituten und -unternehmen weiter verwertet werden. Auch eine technische Weiterverwendung im Rahmen von Ausgründungen ist denkbar.

Als junger Verein hatten wir mit größeren Problemen zu kämpfen als bereits etablierte Rennteams von anderen Universitäten. So war es deutlich schwieriger, Sponsoren von dem Erfolg unseres Projektes zu überzeugen, und auch bei der Reichweite und Medienwirksamkeit unseres Vorhabens konnten wir noch nicht auf vergangene Rennteilnahmen und -erfolge aufbauen. Umso wichtiger war neben unseren Wirtschaftssponsoren die Unterstützung durch die RWTH und Institute.

Mit Unterstützung aus Qualitätsverbesserungsmitteln.

 

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